Filmprogramm zum Klezmer Festival

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Unsere Eintrittspreise: 7 € / 5,50 € ermäßigt / Stummfilmaufpreis 2 €

Das Klezmer Gesamtprogramm 2018 als Download.

Die Blumen von gestern

Chris Kraus, A/D 2016, 125 min.

Termine:
Do 8. März; 20 Uhr | Fr 9. März; 21.15 Uhr | Sa 10. März; 18 Uhr
So 11. März; 20.15 Uhr | Di 13.März; 19.30 Uhr | Mi 14.März; 20.00 Uhr

Mitten in der tiefsten Lebenskrise wird dem Holocaust-Forscher Toto eine Assistentin zur Kongress-Vorbereitung zugeteilt - Zazie, jüdischer Herkunft und mit ausgeprägter Teutonen-Phobie. Der Stargast des Kongresses, eine berühmte Schauspielerin, zieht plötzlich die Zusage zurück und zwischen Totos und Zazies Biografien tauchen bizarre Verbindungen auf.

Die Unsichtbaren – Wir wollen leben

Dokumentation/Drama, R: Claus Räfle, Deutschland 2017, 110 min

Termine:
Fr 9. März; 19 Uhr | Sa 10. März; 20.30 Uhr
So 11. März; 18 Uhr mit Einführung durch Sascha und David Schönhaus

Im Februar 1943 erklärt das NS-Regime, dass in der Reichshauptstadt Berlin keine Juden mehr leben würden. Einige von ihnen aber konnten sich vor den Schergen Adolf Hitlers in den Untergrund flüchten. Einer davon ist Cioma Schönhaus (Max Mauff), der Pässe fälscht, mit denen er dutzenden Juden das Leben rettet. Schönhaus (2015 verstorben) hat vier Söhne. Zwei von ihnen schlugen eine Musikerkarriere ein und gründeten die Klezmerformation "Bait Jaffe Klezmer Orchestra", die am Sonntag (11.3.) im Kulturforum  spielen und vor Filmbeginn eine kurze Einführung geben.

Jalda und Anna

Dokumentation, Katinka Zeuner, Ben Laser, D 2012, 76 min

Termine:
So 11. März; 16.30 Uhr | Mo 12. März; 20 Uhr |  Di 13. März; 22 Uhr mit Einführung durch Jalda Rebling

Die Künstlerinnen Jalda Rebling und Anna Adam leben zusammen in Berlin.
Sie sind Jüdinnen der "ersten Generation" nach der Shoah. Als sich Jalda und Anna Anfang der 90er Jahre kennenlernten, waren beide an einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Gemeinsam machte sich das Paar auf einen langen und mühsamen Weg nach einem freudvollen Zugang zu ihrem Jüdischsein. Jalda ist eine der wenigen ordinierten jüdischen Kantorinnen in Deutschland. In ihrer selbstgegründeten egalitären jüdischen Gemeinde, schafft sie für sich und andere hierarchiefreie Räume und kreiert neue Rituale und Traditionen. Anna unterwandert mit ihren Kunstprojekten den herrschenden Gedenkkanon und tingelt in ihrem „Happy Hippie Jew Bus“ durch die deutsche Provinz.

Das alte Gesetz

Stummfilm mit Livepiano, E.A. Dupont, D 1923, 107 min

Termin:
So 11. März; 11.30 Uhr 

Mitte des 19. Jahrhunderts: Baruch, der Sohn eines Rabbiners, will Schauspieler werden. Gegen den Willen seines Vaters verlässt er das osteuropäische Schtetl, in dem er aufgewachsen ist, und schließt sich einem Wandertheater an. Die österreichische Erzherzogin Elisabeth Theresia findet Gefallen an dem jungen Mann und verschafft ihm aus heimlicher Liebe ein Engagement am Wiener Burgtheater. Dort steigt Baruch zum umjubelten Bühnenstar auf.

Ein Tag wie kein anderer

Asaph Polonsky, Israel 2016, 98 Minuten

Original mit Untertiteln + deutsche Fassung*
Donnerstag 15.März; 20 Uhr | Freitag 16. März; 19 Uhr* | Samstag, 17. März; 21 Uhr | Sonntag, 18. März; 20 Uhr | Montag 19. März; 20 Uhr*
*) an mit * gekennzeichneten Tagen in deutscher Fassung, ansonsten OmU!

Vor sieben Tagen haben Eyal (Shai Avivi) und Vicky (Evgenia Dodina) ihren 25-jährigen Sohn beerdigt. Die Shiva, das jüdische Trauerritual, ist nun beendet, die Besuche und Beileidsbekundungen ebben ab. Während Vicky schnellstmöglich zur Normalität eines geregelten Lebens zurückkehren möchte, geht Eyal den entgegensetzten Weg und konserviert seinen momentanen Ausnahmezustand mit allen Mitteln: Er freundet sich mit dem Nachbarsohn Zooler an. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Tag voller absurder Situationen und finden gemeinsam einen Weg aus der Trauer.