Lateinamerikanisches Kino in OmU

VIOLETA PARRA

Violeta se fue a los cielos / Violeta went to Heaven.
Chile/Arg/Bras 2011, 110 Min., OmU, DCP, FSK: ab 12, Regie: ANDRÉS WOOD Buch: Eliseo Altunaga, Rodrigo Bazaes, Guillermo Calderón und Andrés Wood,
Kamera: Miguel Ioan Littin, Musik: VIOLETA PARRA
Mit: Francisca Gavilán, Jorge López Chrisián Quevedo, Thomas Durand

DO 1.6. FR 2.6. SA 3.6. SO 4.6. MO 5.6. DI 6.6. MI 7.6.
20:00 19:00 21:00 18:00 18:00 -- --

Ihr Lied „Gracias a la vida“ machte Violeta Parra unsterblich. Es wurde von Mercedes Sosa und Joan Baez gesungen und gilt als wichtigste Hymne der Bewegung des „Nueva Canción Chilena“, die in den 1950er-Jahren die tra-ditionelle Volksmusik Chiles mit Gesellschaftskritik verknüpfte und zum wichtigen Symbol der lateinamerikanischen Protestbewegung wurde.

Violeta Parra (1917-1967) war Musikerin, Folklore-Sammlerin, Kunsthand-werkerin und Dichterin aus Chile. Sie zog von Dorf zu Dorf, schrieb die Lieder der einfachen Leute auf und komponierte eigene. Mit ihrer Musik und ihrer Dichtung verkörpert Violeta Parra, die aus armen Verhältnissen stammt, das authentische, das typische Chilenentum. Es sind Texte von Liebe und Tragödie, Anklage und Stellungnahme für ihr unterdrücktes Volk. Scharf und sozialkritisch erzählt und singt Violeta vom Leben Chiles und Südamerikas der 50er und 60er Jahre, über den Kampf der Arbeiterklasse und der indigenen Bevölkerung, für mehr Frieden und Gerechtigkeit. Ihr Wirken ist groß, ihr musikalischer Nachlass, ihr literarischer Nachlass an „Décimas“ – ein von ihr stark geprägte Dichtungsform, ist enorm und übte auf die Volksmusik Lateinamerikas und Persönlichkeiten der Weltmusik, wie Joan Baez, Joni Mitchel, Plácido Domingo und weitere, großen Einfluss aus.

Mit seinem Film „Violeta Parra“ hat der aus Chile stammende Filmemacher Andrés Wood ihr nun ein beeindruckendes Porträt gewidmet. (nach: Verleihinfo)

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