Zum Figurentheaterfestival:

FAUST

BRD 1960, 129 Min., 35mm, Regie: PETER GORSKI
nach dem Bühnenstück „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe,
Kamera: Günther Anders, Musik: Mark Lothar, Bauten: Theo Otto, Werner Achmann
Mit: Will Quadflieg, Gustaf Gründgens, Ella Büchi, Elisabeth Flickenschildt

DO 25.5. FR 26.5. SA 27.5. SO 28.5. MO 29.5. DI 30.5. MI 31.5.
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Die Filmadaption der berühmten Inszenierung des „Faust“ von Gustaf Gründgens am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Die Verfilmung hält sich eng an die Textvorlage von Goethes Drama „Faust I“: Der alternde Wissenschaftler Faust (Will Quadflieg) ist verzweifelt auf der Suche nach Wissen und Erkenntnis, jedoch ohne Erfolg. Um dieser Unwissenheit zu entkommen, wagt er das Äußerste: Er verbündet sich mit dem Teufel. Mephisto, verkörpert von Gustaf Gründgens persönlich, bietet ihm zunächst ewige Jugend an, die Faust in vollen Zügen genießt, vor allem, um das reine Gretchen zu verführen.

Mit der Regie wurde der damals noch völlig unerfahrene Adoptivsohn von Gründgens, Peter Gorski, beauftragt, der versuchte, gezielt filmische Stilmittel (Wechsel der Perspektive, assoziative Zwischenschnitte) einzusetzen, um sich von einer reinen Abfilmung der Inszenierung zu lösen. (Quelle: DIF)

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