PARADIES

Ray. Russland/D 2016, 130 Min., OmU+dF*, DCP, FSK: ab 12, Regie: ANDREJ KONT-SCHALOWSKI.
Buch: Elena Kiseleva, Andrej Kontschalowski, Kamera: Aleksander Simonov, Musik: Sergei Shustiskiy.

DO 30.11. FR 1.12. SA 2.12. SO 3.12. MO 4.12. DI 5.12. MI 6.12.
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In Frankreich während des Zweiten Weltkriegs kreuzen sich die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, eine aristokratische Immigrantin, arbeitet eigentlich als Redakteurin für eine Modezeitschrift, gehört aber nebenbei auch zur Résistance. Ihr Engagement als Widerstandkämpferin fliegt auf, als bei einer Razzia der deutschen Besatzer zwei jüdische Kinder entdeckt werden, die sie in ihrer Wohnung versteckt hält. Im Gefängnis trifft sie auf den Franzosen Jules, der mit den Nazis kollaboriert und ihr ein milderes Strafmaß im Austausch für sexuelle Gefälligkeiten anbietet. Doch eines Tages verschwindet Jules und Olga landet in einem Konzentrationslager, wo sie auf den SS-Offizier Helmut trifft, der sich vor Beginn des Krieges einst in sie verliebt hatte... (filmstarts.de)

Drei Menschen erzählen ihre Geschichte. Dabei sitzen sie in einem kargen Raum an einem Holztisch und blicken ihrem Gegenüber offen ins Gesicht. Eine Kamera läuft mit, sie bleibt unsichtbar, aber ihre Präsenz ist unverkennbar: Manchmal bricht der Ton plötzlich ab, das Bild surrt ins Aus – die Zelluloidrolle ist an ihr Ende gelangt. Offenbar handelt es sich um eine recht offizielle Situation, die hier dokumentiert wird – schon vor etlicher Zeit. Doch warum teilen sich diese Leute so ausführlich mit? Wer ist ihr Gegenüber? Ein Regisseur? Ein Journalist? Ein Richter? Das erfährt der Zuschauer von Andrej Kontschalowskis „Paradies“ erst ganz am Ende – und ist mehr als verblüfft. (tagesspiegel.de)

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