Attenberg

GR 2010, 95 Min., OMU, 35mm, FSK: ab 12,  Regie+Buch: ATHINA RACHEL TSANGARI Kamera: Thimios Bakatakis, Produzent: Yórgos Lánthimos
Mit: Ariane Labed, Vamgelis Mourikis, Evangelia Randou, Yórgos Lánthimos u.a.

DO 15.2. FR 16.2. SA 17.2. SO 18.2. MO 19.2. DI 20.2. MI 21.2.
-- 19:00 21:00 -- -- -- --

Die Spätzünderin Marina lebt mit ihrem krebskranken Vater in einer typischen Industriestadt am Meer. Sie betrachtet das menschliche Treiben mit Skepsis und schaut mit Vorliebe Tierdokumentationen der BBC von Sir David Attenborough – ihrer einzigen Informationsquelle für Sexualität. Ihre weitaus erfahrenere Freundin Bella versucht, Marina aufzuklären, indem sie ihr von ihren eigenen Erfahrungen und Fantasien erzählt und sie ermutigt, sich anderen Menschen zu öffnen. Während das Leben von ihrem Vater dem Ende zugeht, erwacht in letzten Gesprächen mit ihm Marinas Interesse an Intimität. Als auch noch ein interessanter Fremder in die Stadt kommt, macht sich die junge Frau daran, endlich selbst herauszufinden, was es mit den zwischenmenschlichen Beziehungen auf sich hat.

In der Welt von „Attenberg" sind Banales und Alltägliches, insbesondere auch die Liebe etwas Unheimliches, das nur dann bewältigt werden kann, wenn man es zum Spiel macht und somit entfremdet. Regisseurin Athina Rachel Tsangari zeigt eine junge Frau, die die Regeln und Absurditäten des Lebens wie eine Forscherin erkundet und in mühsamer Arbeit neu erfühlt und erfährt. Dabei hat es etwas durchaus Befreiendes, zuzuschauen, wie in „Attenberg" die Selbstverständlichkeiten des menschlichen Liebes- und Balzverhaltens untersucht, befragt und ins Absurde gewendet werden. (filmstarts, verleih)

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