DIE WILDE ZEIT

Après mai. FR 2012, 122 Min., OmU+dF*, DCP, FSK: ab 12, Regie: Olivier Assayas Buch: Olivier Assayas, Kamera: Éric Gautier,
Mit:  Clément Métayer, Lola Creton, Félix Armand.

DO 3.5. FR 4.5. SA 5.5. SO 6.4. MO 7.5. DI 8.5. MI 9.5.
20:00* 19:00* 21:15 18:00 -- -- --

Paris in den frühen 1970er Jahren. Gilles (Clément Métayer) ist ein junger Student, der sich von der politisch aufgeladenen und kreativen Aufbruchstimmung seiner Zeit mitreißen lässt. Gemeinsam engagieren sich seine Freunde und er für eine neue Gesellschaftsordnung. Dabei lernt er die ebenfalls rebellische Christine (Lola Créton) kennen, die für die gleiche Sache kämpft wie er, und verliebt sich auf der Stelle in sie. Neben der Liebe entdeckt er auch die Welt der Kunst und sein Interesse für Malerei und Film. Gilles erkennt, dass die Zeit gekommen ist, seinem Leben eine Richtung zu geben - und so sucht er seinen eigenen Weg, hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu Christine, seinen Freunden, seinen politischen Überzeugungen und seinen ganz persönlichen Träumen. Gilles muss jetzt die richtigen Entscheidungen treffen.

„Macht Filme über das, was ihr kennt“ wird Filmstudenten gerne mal gepredigt. Wenn es einen zeitgenössischen Regisseur gibt, dessen Werk diese Regel bestätigt, dann ist es Olivier Assayas. Mit Filmen wie „Demonlover.com“ oder zuletzt dem herausragenden „Carlos – Der Schakal“ erreicht er zwar ein breiteres Publikum, doch bei vielen Cinephilen genießen vor allem seine Werke mit autobiografischem Bezug den höchsten Stellenwert: „L‘eau Froide - Kaltes Wasser“, „Irma Vep“, „Ende August, Anfang September“ und nun „Die wilde Zeit“. In gleichermaßen epischem Bogen und intimer Nähe beschreibt Assayas in seinem Drama wie seine Generation, die noch zu jung war, um den legendären Mai 1968 aktiv mitzugestalten, Anfang der Siebziger Jahre ihren Platz zwischen Politisierung, Beruf und der Liebe suchte  (FILMSTARTS.de, Michael Meyns)

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