ELEANOR & COLETTE

55 Steps. D/B/USA 2017, 115 Min., OmU+dF*, DCP, FSK: ab 12, Regie: BILLE AUGUST Buch: Mark Bruce Rosin, Kamera: Filip Zumbrunn, Musik: Annette Focks
Mit: Helena Bonham Carter, Hilary Swank, Jeffrey Tambor, Johan Heldenbergh

DO 7.6. FR 8.6. SA 9.6. SO 10.6. MO 11.6. DI 12.6. MI 13.6.
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Eleanor Riese leidet unter einer chronischen paranoiden Schizophrenie und wird nach einem Anfall im Jahr 1985 in einem Isolationsraum einer Psychiatrischen Klinik untergebracht. Dort wird sie gegen ihren Willen mit Medikamenten ruhiggestellt, erleidet jedoch Krampfanfälle, als sie unbeaufsichtigt ist. Am nächsten Morgen ruft Eleanor eine Interessenvertretung an und verlangt nach einem Anwalt, um das Krankenhaus von San Francisco wegen Misshandlung zu verklagen, denn auch wenn Eleanor weiß, dass sie Medikamente und eine Behandlung braucht, glaubt sie, dass die Dosen, die ihr verabreicht wurden, ihre Symptome verschlimmert oder sogar erst hervorgerufen haben. Allerdings sieht das Gesetz vor, dass Patienten einer Psychiatrie nicht das Recht haben, über Medikationen informiert zu werden und auch nicht deren Zustimmung zu einer Verabreichung notwendig ist. Es liegt letztlich immer im Ermessen des behandelnden Arztes über solche Dinge zu entscheiden.
Ihr Fall kommt sowohl der Krankenschwester und Patientenrechtsanwältin Colette Hughes, als auch dem Verfassungsrechtsanwalt Morton Cohen zu Ohren. Dieser lehnt die Übernahme des Falles ab, Hughes hingegen nimmt sich der Sache an. Als sie ihrer neuen Klientin begegnet, ahnt sie noch nicht, dass sich auch eine Freundschaft zu Eleanor entwickeln soll. Gemeinsam setzen sich die Psychiatriepatientin und Hughes für ein Mitspracherecht bei der Medikation von Patienten in psychiatrischer Behandlung ein.

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