Robert Redford

JEREMIAH JOHNSON

USA 1972, 108 min., dF*, 35mm, FSK: ab 12, Regie: SYDNEY POLLACK Buch: John Milius, Edward Anhalt, Vardis Fisher, Kamera: Duke Callaghan, Musik: Tim McIntire, John Rubin-stein Mit: ROBERT REDFORD, Will Geer, Allyn Ann McLerie u.a.

DO 18.4. FR 19.4. SA 20.4. SO 21.4. MO 22.4. DI 23.4. MI 24.4.
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Jeremiah Johnson ist eine authentische Figur des Westens. Der Ex-Soldat flieht die Zivilisation und zieht sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die einsamen Rocky Mountains zurück, um sich als Fallensteller und Pelztierjäger zu versuchen. Wie hart die Natur sein kann, bekommt er in der winterlichen Wildnis bald zu spüren. Doch dann nimmt ihn Bear Claw, ein alter Trapper, unter seine Fittiche und lehrt ihn das Überleben. Selbstständig geworden, macht Jeremiah erste Erfahrungen mit der fremden Welt der Indianerstämme. Eine verstörte Frau, deren ganze Familie bei einem Indianerüberfall umgebracht wurde, gibt ihm ihren einzigen überlebenden Sohn in Obhut. Um einen Indianerhäuptling nicht zu beleidigen, muss er dessen Tochter Swan zur Frau nehmen. Mit ihr und dem Jungen bezieht er eine einsame Blockhütte. Die Idylle nimmt ein jähes Ende, als er sich überreden lässt, einen Armeetrupp durch ein den Indianern heiliges Land zu führen. Die Indianer rächen den Frevel und ermorden Jeremiahs Frau und den Jungen. Daraufhin beginnt der einst friedliebende Jeremiah einen furchtbaren Rachefeldzug.

In „Jeremiah Johnson“ beschwört Regisseur Sydney Pollack zwar noch einmal den Mythos des einsamen Helden aus der amerikanischen Pionierzeit herauf, zeigt aber auch, dass die Zivilisationsflucht ein Wunschtraum bleibt. Die Schönheit der Bilder und die schauspielerische Leistung Robert Redfords machen den Film unvergesslich. (nach: Lex.d.Internat.Films, Kinoarchiv)