Mauerfall

COMING OUT

DDR 1988, 113 Min., 35mm, FSK: ab 12,  Regie: HEINER CAROW Buch: Wolfram Witt, Kamera: Martin Schlesinger Mit: Matthias Freihof, Dagmar Manzel, Dirk Kummer, Michael Gwisdek u.a.

DO 23.5. FR 24.5. SA 25.5. SO 26.5. MO 27.5. DI 28.5. MI 29.5.
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DDR-Alltag der 1980er-Jahre: Philipp ist Lehrer mit Leib und Seele. Bei seinen Schülern ist der gut aussehende und charmante Pädagoge sehr beliebt. Schafft er es doch, sie für seinen Unterricht zu begeistern und mit seinen kreativen Ideen die Langeweile aus dem Schulalltag zu vertreiben. Kaum vorstellbar für seine Umwelt, dass ihn etwas aus der Bahn werfen kann.   Wie ein Schlag trifft es dann aber Philipp, als er Matthias begegnet. Er fühlt sich sofort zu dem jungen Mann hingezogen. Aber da ist auch Kollegin Tanja, mit der er eine Liaison eingegangen ist und die ein Kind von ihm erwartet. „Coming out“ war das erste und einzige filmische Werk der DDR-Filmgeschichte, dass das Thema Homosexualität thematisierte. Gedreht wurde an authentischen Orten der Ost-Berliner Schwulen-Szene in Friedrichshain. Für die Umsetzung des Projektes hat Regisseur Carow sieben Jahre lang kämpfen müssen.

Premiere feierte der Streifen kurz vor dem Fall der Mauer - am 9. November 1989 im Berliner Kino International. Das Publikumsinteresse war so groß, dass eine Doppelvorstellung angesetzt werden musste. Auch die Filmwelt honorierte den mutigen Vorstoß: „Coming out“ wurde auf der Berlinale 1990 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. (nach: mdr.de)

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