Wiederaufführung in OmU
Elem Klimows Kriegsfilm-Meisterwerk in neuer Restauration

KOMM UND SIEH

Idi i smotri. UdSSR 1985, 144 min, russ. OmU, DCP, FSK: ab 16, Regie: ELEM KLIMOV
Buch: Elem Klimow, Alex Adamowitsch, nach dem Roman „Stätten des Schweigens“ von Alex Adamowitsch,
Musik: Oleg Jantschenko, Wolfgang Amadeus Mozart Kamera: Alexej Rodionow,
Mit: Alexej Krawtschenko, Olga Mironowa u.a.

DO 22.10. FR 23.10. SA 24.10. SO 25.10. MO 26.10. DI 27.10. MI 28.10.
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Weißrussland, 1943. Der 14jährige Fljora schließt sich gegen den Protest seiner Mutter den Partisanen an. Für ihn ist der Krieg noch ein Kinderspiel. Als es in den Kampf geht, darf er nicht mit an die Front. Fljora soll statt dessen mit Alten und Kindern ein Reservelager einrichten. Der Junge fühlt sich alleingelassen. In den Wäldern trifft er auf das Mädchen Glascha, die Geliebte des Partisanenführers. Fljora versucht sie zu trösten, als die Hölle über beide hereinbricht: Sie sind in einen Angriff der deutschen Wehrmacht geraten! Nur knapp können die beiden dem Tod entrinnen, aber die Schrecken haben kein Ende.

Elem Klimov erzählt die erschütternde Geschichte aus dem Blickwinkel eines russischen Jungen, der die Zerstörung seines heimatlichen Dorfes durch die deutsche Wehrmacht und SS miterleben. Aus einem spielenden, sich das erste Mal verliebenden Jungen wird ein Mensch, dessen Seele zerstört ist. Klimows letzter Spielfilm gilt vielen als eines der letzten großen Meisterwerke des Sowjetkinos und als einer der besten Kriegsfilme der Kinogeschichte. (Kinoarchiv, Verleih)