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DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUG-REISENDEN

Ventajas de viajar en tren. E/F 2019, 103 Min., span. OmU+dF*, DCP, FSK: ab 18
Regie: ARITZ MORENO, Buch: Javier Gulión nach dem Roman von Antonio Orejudo
Kamera: Javier Agirre, Musik: Cristóbal Tapia de Veer
Mit: Luis Tosar, Pilar Castro, Ernesto Alterio, Quim Gutiérrez, Belén Cuesta u.a.

DO 1.10. FR 2.10. SA 3.10. SO 4.10. MO 5.10. DI 6.10. MI 7.10.
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Nachdem sie ihren Mann in eine Psychiatrie verlegt hat, kehrt die Verlegerin Helga Pato mit dem Zug nach Madrid zurück. Im Wagen fragt plötzlich ein Fremder: „Willst du, dass ich dir mein Leben erzähle?“ Der Mann heißt Ángel Sanagustín, ist Psychiater, und arbeitet in der gleichen Klinik, die die Frau eben besucht hat. Daraufhin beginnt er, ihr von seinem Leben und seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen: Ein Soldat begegnete im Krieg einer Ärztin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Kinderkrankenhaus zu erhalten, egal, wie schlimm der Kriegszustand momentan ist. Dabei erhält sie Hilfe von zwielichtigen Gestalten. Was anfangs wie ein zufälliges Treffen wirkte, stellt sich für Helga nach und nach als zukunftsweisend heraus. Dieses Aufeinandertreffen wird nicht nur ihr Leben verändern, sondern auch das der Figuren aus Ángels Geschichten...

In bester Tradition surrealistischen Filmemachens ist „Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“ eine schräge, bizarre und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie. Regisseur Aritz Moreno hat einen brillanten Film geschaffen, in dem die Kunst des Erzählens selbst zur Hauptfigur wird. Der Film schwelgt in den endlosen Möglichkeiten mehrerer Handlungssträngen, ohne dass sich der Zuschauer darin verliert. Gespickt mit genialen Dialogen und schwarzem Humor ist der Film ein faszinierendes Delirium voller Obsessionen, Perversionen, Wahnsinn und Raffinesse. (filmstarts, Verleih)