40 Jahre Kinokooperative

ORPHÉE

F 1950, 95 Min, franz. OmU, 35mm, FSK: ab 16, Regie+Buch: JEAN COCTEAU
Kamera: Nicolas Hayer, Musik: Georges Auric
Mit: Jean Marais, Maria Déa, Maria Casarès, François Perier, Juliette Greco

DO 29.10. FR 30.10. SA 31.10. SO 1.11. MO 2.11. DI 3.11. MI 4.11.
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Der Film basiert auf der antiken Sage von Orpheus und Eurydike, deren Handlung in die Gegenwart verlegt wurde. Mit Jean Marais und einer buchstäblich „traumhaften“ Fotografie. Er gilt als Meisterwerk Jean Cocteaus.

Im Paris der Gegenwart beginnt die abenteuerliche Odyssee eines Dichters, der auf der Suche nach seiner geliebten Frau das Reich der Imagination und des Todes durchquert. Cocteau zieht den Zuschauer in ein kunstvoll verschachteltes Labyrinth aus poetischen Zeichen, mythologischen Anspielungen und ironischen Seitenhieben auf die Situation des modernen Künstlers. Er schafft eine Welt der Halbschatten, der Rätsel, in der Spiegel zur Tür ins Jenseits und schwarz uniformierte Motorradfahrer zu Boten des Todes werden. Die verblüffenden cinematografischen Tricks, zum Teil aus dem spielerischen Umgang mit Technik und Zufall entstanden, haben ihren Charme über die Jahrzehnte bewahrt. (nach: filmdienst, Lex.d.internat.Films) Großer Preis der Filmfestspiele Venedig 1950