Aktuell im Kino UFERPALAST

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Endlich wieder Kinobetrieb ab 9. September!

Aufgrund der ständigen Änderungen werden wir an dieser Stelle kurzfristig die jeweils aktuellen, für den Kinobetrieb relevanten Corona-Regeln veröffentlichen. Bitte informiert euch auch in den Medien vor dem Kino-Besuch!

Derzeit gehen wir von Folgendem aus:

- Maskenpflicht auf dem Gelände beim Herumlaufen (Herumlaufen? Bitte aufs nötigste beschränken!)
- solange die 7-Tage-Inzidenz unter 35 bleibt und die Corona-Ampel auf grün, braucht's keinen Testnachweis oder Vergleichbares
- bei 7-Tage-Inzidenz von 35 und darüber oder Corona-Ampel auf gelb gilt die 3G-Regel (Einlass nur für Geimpfte, Genesene und Getestete jeweils mit Nachweis)
- Abstandsgebot 1,5m für alle

Wir bitten euch, rechtzeitig zu kommen, auch mit Corona-Abstandsregeln wird voraussichtlich jeder einen Platz finden.

Das grundsätzliche Hygiene-Konzept findet sich hier...

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Do 16.09. 20h | Fr 17.09. 19h | Sa 18.09. 21:30h | So 19.09. 18h
Aktuelle Filme in OmU
Gaza mon amour
(arab.OmU, Arab Nasser, Tarzan Nasser, Palästina/F/D 2020, 87 min)

Fr 17.09. 21h | Sa 18.09. 19h | So 19.09.  bis Mi 22.09. jeweils 20h
Aktuelle Filme

Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
(Bettina Böhler, D 2020, 125 min)

Do 23.09. 20h | Fr 24.09. 19h | Sa 25.09. 21h | So 26.09. 18h
Christoph Schlingensief
Terror 2000
(Christoph Schlingensief, D 1992, 79 min)

Fr 24.9. 21h* | Di 28.09. + Mi 29.09. jeweils 20h*
Aktuelle Filme

Be Natural – Sei du selbst
(dF*, Pamela B. Green, USA 2019, 104 min)

Sa 25.9. 19h | So 26.09. + Mo 27.09. jeweils 20h
Aktuelle Filme

Be Natural – Sei du selbst
(engl./franz.OmU, Pamela B. Green, USA 2019, 104 min)


Aus unserem aktuellen Newsletter

zu dem man sich hier anmelden kann...

Der Uferpalast lebt!

Wir starten wieder am Donnerstag, den 9.9.!

In diesem Jahr starten wir wieder mit der einen oder anderen Corona-Unannehmlichkeit, aber das soll uns die Laune nicht verderben. Aber: Coronaregeln bitte vor dem geplanten Besuch in den Medien tagesaktuell nachschauen, es ändert sich ja alle naslang.

Derzeit gehen wir von Folgendem aus:

- Maskenpflicht auf dem Gelände beim Herumlaufen (Herumlaufen? Bitte aufs nötigste beschränken!)
- solange die 7-Tage-Inzidenz unter 35 bleibt und die Corona-Ampel auf grün, braucht's keinen Testnachweis oder Vergleichbares
- bei 7-Tage-Inzidenz von 35 und darüber oder Corona-Ampel auf gelb gilt die 3G-Regel (Einlass nur für Geimpfte, Genesene und Getestete jeweils mit Nachweis)
- Abstandsgebot 1,5m für alle

Wir bitten euch, rechtzeitig zu kommen, auch mit Corona-Abstandsregeln wird voraussichtlich jeder einen Platz finden.


Ein Ausnahmekünstler

Wer ihn nicht kennt, hat was verpasst!

Christoph Schlingensief

Über zwei Jahrzehnte hat Regisseur Christoph Schlingensief den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Wir zeigen als Hommage an ihn zwei seiner Filme und eine Dokumentation über ihn!

Schlingensief - In das Schweigen hineinschreien
(Bettina Böhler, D 2020, 125 min, 17. bis 22. September)

In ihrem ungemein unterhaltsamen und gleichzeitig tief berührenden Regiedebüt montiert Bettina Böhler virtuos private Aufnahmen und künstlerische Arbeiten Schlingensiefs, dessen ungebändigte Energie sich unwillkürlich auf die Zuschauer überträgt. Die tiefgründige Annäherung an sein mannigfaltiges Œuvre ist das erste umfassende Filmporträt über den provokanten Regisseur.

Terror 2000
(Christoph Schlingensief, D 1992, 79 min,
13. bis 26. September)

In Anlehnung an das Gladbecker Geiseldrama geht es um zwei flüchtige Gangster, die in einer ostdeutschen Kleinstadt Asylanten peinigen, hofiert von einer sensationsgeilen Medienschar und verfolgt von zwei erfolglosen Kriminalbeamten. Westdeutsche Neonazis und eine Wunderheilerin tauchen auf und versuchen ebenso wie Lokalpolitiker, ihren Nutzen aus den Übergriffen zu ziehen. „Terror 2000“ ist ein Sammelbecken spontaner Eindrücke aus dem Deutschland der Kohl-Ära, ein radikales Statement zur deutschen Befindlichkeit Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre.

Das deutsche Kettensägenmassaker
(Christoph Schlingensief, D 1990, 60 min, 9. bis 12. September)

Im „Deutschen Kettensägenmassaker“ zeichnet Schlingensief die erste Stunde der Wiedervereinigung als ein nationales Schlachtfest nach. Die Nachricht von der Maueröffnung versetzt eine westdeutsche Metzgerfamilie in einen schier hemmungslosen Blutrausch. In einer verwahrlosten Hotelküche meuchelt sie ehemalige DDR-Bürger dahin. Das „Kettensägenmassaker“ ist eine kurzfristige Reaktion auf eine kurzfristige politische Entwicklung. Die rasenden Kamerafahrten, das im Hintergrund stets vernehmbare Geräusch einer Kettensäge und ihre effekthaschende Darbietung im konkreten Einsatz am Menschen, verwendet Schlingensief bewusst als Element des Trashs. Als solchen interpretiert der Film auch die deutsche Einheit, als bluttriefenden, kannibalistischen Akt der Einverleibung des Ostens durch den Westen. (nach: schlingensief.com)


Das eigene Leben finden im fremden Lissabon

Aktuell in OmU

VITALINA VARELA

Über 20 Jahre hat Vitalina Varela in Kap Verde gewartet. Erst auf ihren Mann, der nach Portugal gegangen war, dann auf ein Flugticket, um ihm zu folgen. Nun, mit 55 Jahren, steigt sie barfuß aus dem Flugzeug in Lissabon, doch sie kommt zu spät: Ihr Mann ist tot. Vor drei Tagen wurde er beerdigt. Und er hinterlässt ihr nichts: Kein Geld, keinen Besitz und keine Antworten auf all ihre Fragen. Warum ist er gegangen? Warum hat er nie geschrieben? Warum wollte er sie nicht einmal auf dem Sterbebett bei sich haben? Es ist tiefe Nacht in Vitalinas Leben. Voller Trauer, sprachlos, machtlos, verständnislos beginnt sie, das Leben ihres Mannes zu rekonstruieren, um ein eigenes zu finden in der fremden Stadt. (nach: perlentaucher.de)

Internat. Filmfestival Locarno 2019: bester Film und beste Darstellerin

Der Film läuft im portug. Original mit deutschen Untertiteln vom 10. bis 15. September.

Alle Anfangszeiten, Infos, Trailer usw. gibt es hier...


Standing Ovations in Cannes

Aktuelle Filme in OmU/dF*
In Zusammenarbeit mit dem Museum Frauenkultur

Be natural – sei du selbst:
Die Filmpionierin Alice Guy-Blaché

Sie war die erste weibliche Regisseurin und Produzentin. Ihren ersten Film drehte sie 1896. Mehr als 1000 weitere sollten folgen. Wer war diese Frau und warum ist ihr Name heute kaum mehr bekannt – ganz im Gegensatz zum Brüdern Lumières oder Georges Méliès?

„Be natural“ erzählt die wahre Geschichte von Guy-Blaché und hebt ihre wegweisenden Beiträge zur Geburt des Kinos und ihre Anerkennung als kreative Kraft und Unternehmerin in den ersten Jahren des Filmemachens hervor.

Wir zeigen den Film im engl./frz. Original mit deutschen Untertiteln vom 25. bis 27. und in deutscher Fassung am 24., 28. und 29. September.

Alle Anfangszeiten, Infos, Trailer etc. gibt es hier...


Keine gewöhnlichen Nahost-Stereotypen

Aktuelle Filme in OmU

GAZA MON AMOUR

Der 60-jährige Junggeselle Issa, der ein ruhiges Leben als einfacher Fischer im Hafen von Gaza führt, hat sich in die Witwe Siham verliebt. Siham hat aller­dings anderes im Kopf. Issas sieht sich auch dem übergriffigen Verhalten seiner Schwester ausgesetzt, die ganz andere Bräute im Sinn hat. Und dann kommt auch noch die doppelte Moral der Hamas ins Spiel, nachdem Nasser eine antike Statue mit erigiertem Penis bei einem Fang in seinem Netz gefunden und an Land gebracht hat.

Die hier angedeuteten moralischen Verwicklungen machen die Stärke von „Gaza mon amour“ aus. Der Film der Brüder Arab und Tarzan Nasser entzieht sich so klug wie überraschend den gewöhnlichen Nahost-Stereotypen. Der Film ist eine gelungene Gratwanderung zwischen Tragödie und Komödie, der von ganz normalen Menschen mit ganz normalen Sorgen, Wünschen und Träumen im umkämpften Krisengebiet erzählt. 

Der Film läuft im arab. Original mit deutschen Untertiteln vom 16. bis 19. September.

Alle Infos gibt es hier...


Wir stecken auch hinter...

mauerflimmern, unserem Open-Air-Kinoangebot im Innenhof des Kulturforum Fürth.

Wir waren auch Teil des Musikdokumentarfilmfestivals notesonmusic und
bei den Französischen Filmtagen.