• USA 1975, 122 Min., engl. OmU+dF*, DCP, FSK: ab 16, Regie: SIDNEY POLLACK
Do 11.06. Fr 12.06. Sa 13.06. So 14.06. Mo 15.06. Di 16.06. Mi 17.06.
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Sidney Pollacks packender Agententhriller in digital restaurierter Fassung
Buch: Lorenzo Semple Jr., David Rayfiel, Kamera: Owen Roizman, Musik: David Grusin
Mit: Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow u.a.

Joseph Turner arbeitet für eine getarnte CIA-Außenstelle mit dem harmlosen Namen „Amerikanische Gesellschaft für Literaturgeschichte“ mitten in New York. Seine Tätigkeit, Bücher nach sicherheitsrelevanten Inhalten zu analysieren, hält der smarte Literaturspezialist und Comic-Liebhaber für alles andere als gefährlich.
Als Turner eines Mittags vom Essenholen ins Büro zurückkehrt, findet er seine Kollegen erschossen vor. Unter Schock meldet „Condor“, so sein CIA-interner Deckname, die „Auslöschung“ der Abteilung per Telefon bei der Zentrale in Langley. Zwar verspricht ihm der CIA-Offizier Higgins eine sichere Abholung, doch der hoch intelligente Turner muss annehmen, dass er niemanden trauen kann – vor allem nicht der eigenen „Firma“. Schon kurz darauf entgeht er nur knapp einem Anschlag und taucht unter. Auf der Flucht kapert Turner das Auto der Fotografin Kathy und zwingt sie, ihn bei sich zu verstecken. Mit ihrer Hilfe versucht er herauszufinden, wer den Auftragskiller steuert und was bei der CIA vor sich geht.
Der Kalte Krieg war die Hoch-Zeit des Spionagefilms. Kein Wunder, bot dieser Konflikt doch zwei einander entgegengesetzte politische Systeme im großen Wettstreit um Technologie, Waffen und die Vorherrschaft auf der Weltkarte. Aber nur wenige Filme aus dieser Epoche beschäftigen sich mit inneramerikanischen Spionagethemen. „Die drei Tage des Condor“ lässt das Publikum tief in dieses Szenario eintauchen – mit allen Intrigen, politischen Mordkomplotten und Verfolgungsjagden, die der CIA kurz nach dem „Watergate-Skandal“ zu bieten hatte. Sydney Pollacks intelligenter und hochspannender Politthriller, der auch Jahrzehnte nach seinem Erscheinen noch immer brandaktuell ist, gehört zu den Klassikern des Paranoia-Kinos der 1970er-Jahre. Der junge Robert Redford glänzt in seiner Rolle als knallharter CIA-Agent.

Kurzfilm:


Bild aus Kurzfilm

Kurzspielfilm, Deutschland 2016
Regie: Erik Schmitt, 4'34 Min.

Ein Mann, der versehentlich eine Schatzkarte erhält, macht sich nun auf die Suche nach dem Schatz. Dabei muss er vorbei an Gangstern, einer hinterhältigen Witwe, einem korrupten Polizisten und einer hübschen Polizistin - nein, sie ist unwichtig!