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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • Vous n'aurez pas ma haine. D/F/B 2022, 102 Min. franz. OmU+dF*, DCP, FSK: ab 12, Regie: KILIAN RIED-HOF
Do 01.12. Fr 02.12. Sa 03.12. So 04.12. Mo 05.12. Di 06.12. Mi 07.12.
  21:00* 19:00 20:00  20:00 20:00* 20:00*

Buch: Jan Braren, Marc Blöbaum, K. Riedhof, Stéphanie Kalfon, nach dem Buch von Antoine Leiris
Kamera: Manuel Dacosse, Musik: Peter Hinderthür
Mit: Pierre Deladonchamps, Zoé Iorio, Camelia Jordana u.a.

Die Anschlagsserie am 13. November 2015 in Paris vor dem Stade de France sowie in den Ausgehvierteln im 10. und 11. Arrondissement zählt zu den schlimmsten in der französischen Nachkriegsgeschichte und for-derte insgesamt 130 Menschenleben.
Auch der Journalist Antoine Leiris sah seine Frau Hélène an jenem Abend zum letzten Mal. Sie wurde mit 89 weiteren Personen während eines Konzerts im Pariser Club Le Bataclan Opfer eines Terroranschlags. Während Frankreich traumatisiert versucht, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postet Antoine einen offenen Brief auf Facebook. In bewegen-den Worten wendet sich der Journalist darin an die Attentäter: „Freitagabend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes. Aber meinen Hass bekommt ihr nicht...".
Die Botschaft geht um die Welt – die Zeitung Le Monde druckt den Text auf ihrer Titelseite. Fünf Tage nach dem Anschlag sitzt Antoine in einem Fernsehstudio. Interviews mit BBC und CNN folgen. Doch der nach außen so tapfere Antoine kämpft innerlich mit dem Hass, dem er eigentlich keinen Raum geben wollte. Erst als er merkt, wie sehr sein kleiner Sohn Melvil ihn braucht, stellt Antoine sich seiner Aufgabe: zu leben, ohne den Verlust auszublenden und einen Neubeginn zu wagen. Einen Neubeginn, der um die Fragilität des Glücks weiß, aber den Glauben an ein gutes Morgen nicht verliert.
Wie umgehen mit dem Schmerz. Der deutsch-französische Film „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ ist kein Film über Terror, sondern einer über Trauer und basiert auf den gleichnamigen Memoiren von Antoine Leiris, der diese Geschichte selbst so erlebt hat. (nach: verleih)


Kurzfilm: