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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • AUS 2021, 109 Min. engl. OmU, DCP, FSK: ab 16, Regie: LEAH PURCELL
Do 08.12. Fr 09.12. Sa 10.12. So 11.12. Mo 12.12. Di 13.12. Mi 14.12.
  21:15 19:00 20:15 20:00 20:00 20:00

Buch: Leah Purcell, Kamera: Mark Wareham, Musik: Salliana Seven Campbell
Mit: Leah Purcell, Rob Collins, Jessica De Gouw, Sam Reid u.a.

Wir schreiben das Jahr 1893. In der rauen Landschaft der Snowy Mountains im australischen Outback sind die Hierarchien klar: Weiß über Schwarz. Mann über Frau. Das selbst ernannte Gesetz des „Stärkeren“ regelt das Geschehen in der Stadt Everton. Das niedergeschriebene Gesetz ist Nebensache.
Doch genau hier ist die hochschwangere Molly Johnson mit ihren drei Kindern auf einer Farm abseits von Everton komplett auf sich gestellt. Ihr Ehemann ist als Viehtreiber in den Bergen unterwegs, weshalb sich Molly allein um die Familie und das heruntergekommene Gehöft kümmern muss. Es gilt, ihre Kinder und das Eigentum zu schützen, denn im australischen Outback lauern allerlei finstere Gestalten. Hinzu kommt eine erbarmungslose, unwirtliche Natur, die Molly alles abverlangt.
Ganz anders geht es Nate Clintoff, der mit seiner Frau Louisa ganz frisch in Everton ist, um als neuer Polizeichef der Stadt für Recht und Ordnung zu sorgen. Unerwartet treffen ihn die ungeschriebenen Regeln der hartgesottenen Bewohner der Snowy Mountains, und er stolpert direkt in die Ermittlungen eines schrecklichen Mordfalls, für den Yadaka, ein aus der Haft geflohener Einheimischer, verantwortlich sein soll. Als Molly auf ihrem Grundstück den verwundeten Aborigine auffindet, überschlagen sich die Ereignisse. Denn Yadaka bleibt nicht der einzige ungebetene Gast vor Mollys Türschwelle und jeder von ihnen hat sein ganz eigenes dunkles Anliegen.
„The Drover‘s Wife“ stellt nicht nur eine starke Frauenfigur ins Zentrum der Handlung, sondern thematisiert anhand der ambivalenten Figur des Natives Yadaka die Situation und den Alltag vieler Ureinwohner im Australien zur Jahrhundertwende. Gewissermaßen ist es nur konsequent, dass Molly und Yadaka, aufeinandertreffen, denn diese beiden vielschichtigen Charaktere haben mehr gemein als es zunächst den Anschein haben mag. Beide sehnen sich nach Halt, einem Neubeginn und nach individuel-ler Freiheit – nach einem Ausbruch aus der Beschwerlichkeit des alltäglichen Lebens. Und: Molly und Yadaka, die (quasi) alleinerziehende Mutter und der Ureinwohner, sind beide mit Vorurteilen, gesellschaftlicher Ächtung, Diffamierung und Stigmatisierung konfrontiert. (nach: verleih, programmkino)


Kurzfilm: