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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • A 2019, 90 Min., DCP, FSK: ab 12, Regie: KELLY COOPER, PAVOL LISKA
Do 12.1. Fr 13.1. Sa 14.1. So 15.1. Mo 16.1. Di 17.1. Mi 18.1.
20:00 19:00   20:15      

Buch/Kamera: Kelly Cooper, Pavel Liska nach dem Roman von Elfriede Jelinek
Musik/Komponist: Wolfgang Mitterer
Mit: Andrea Maier, Greta Kostka, Klaus Unterrieder, Sandra Elks u.a.

Elfriede Jelineks monumentaler, nach ihrer eigenen Aussage wichtigster Roman „Die Kinder der Toten“ als Vorlage für eine freie filmische Adaption an den Originalschauplätzen rund um die Kindheitsorte der Nobelpreisträgerin.
In der Pension Alpenrose brummt der Fremdenverkehr. Von einem tödlichen Unfall kehrt Karin als Untote wieder und holt im Kino einer Nazi-Witwe, in dem die Vergangenheit beweint wird, die Toten in die Gegenwart zurück.
Elfriede Jelinek lässt in ihrem Roman auf 666 Seiten Tote auferstehen, auch die mit Hakenkreuzen oder Judensternen, die so gerne verdrängt werden. Kann man Jelineks Sprachkunst und Themen verfilmen? Das Regieduo vom Nature Theater of Oklahoma hat es unerschrocken gewagt, im Bewusstsein, dass es sich um eine schlechte Idee handeln könnte.
Ein SUPER 8-Ferienfilm aus der Obersteiermark verwandelt sich schleichend in eine Auferstehung ‚untoter‘ Gespenster. Aus Text wurde Stummfilm mit Blasmusik. Oder: Heimatfilm, Home Movie Horror, bei dem das Alberne und Vulgäre die Verschiebung unbeschadet überstanden hat. Man ist ganz im Universum des Textes und gleichzeitig woanders. Die Zombie-parade im Supermarkt lässt an die Genrefilme denken, die Jelinek selbst als Inspiration benannt hat. Das bestärkt den Eindruck, dass dieses Projekt zwischen Text, Performance und Film eine sehr gute Idee war.
(nach: Verleih, Berlinale 2019)


Kurzfilm:


POP MUSIK

Kurzspielfilm, Österreich 2020
Regie: Daniel Moshel, 10'04 Min.

Die intergalaktischen Musiknerds August und Elfi erobern die Opernbühne und stellen das bürgerliche Universum auf den Kopf.