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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • Petrovy v Grippe. RUS/F/D/CH 2021, 145 Min., russ. OmU, DCP, FSK: ab 16, Regie: KIRILL SEREBRENNIKOV
Do 26.1. Fr 27.1. Sa 28.1. So 29.1. Mo 30.1. Di 31.1. Mi 1.2.
  21:00 18:30 20:00 20:00 20:00 20:00

Buch: Kirill Serebrennikov, nach dem gleichnamigen Roman von Alexey Salnikov
Kamera: Vladislav Opelyants, Musik: Aidar Salakhov, Dmitry Zhuk
Mit: Semyon Serzin, Chulpan Khamatova, Yuri Kolokolnikov u.a.

Anfang der Nuller Jahre, Jekaterinburg, kurz hinter dem Ural gelegen, der geographischen Grenze zwischen Europa und Asien, zwischen West und Ost. Jelzin ist gestürzt, das Land versinkt im Chaos, die Zukunft ist ungewiss. Und Petrov hat die Grippe. In einem Bus beginnt die lose Handlung, kurz darauf ist Petrov, eigentlich Automechaniker, Teil eines Erschießungskommandos.
Ein Freund gibt ihm Medikamente, die seinen delirierenden Zustand noch verstärken, zumal es die Nacht vor Silvester ist, die ganze Stadt, das ganze Land, kurz vor dem Durchdrehen steht. Erinnerungen an seine Kindheit, an eine Begegnung mit Väterchen Frost, Musikaufführungen im Kindergarten, verschmelzen mit der Gegenwart.
Währenddessen versucht Petrovs Frau Petrova, eine Bibliothekarin, während einer Lesung für Ordnung zu sorgen. Doch die zunehmend vulgäre Stimmung macht Petrova aggressiv und gewalttätig werden. Zu Hause, in ihrer kleinen Wohnung, wartet derweil Igor auf seine Eltern und freut sich auf das neue Jahr.
Mehrere Jahre stand der russische Theater-, Opern-, und Filmregisseur Kirill Serebrennikow unter Hausarrest, vage Vorwürfe der Untreue schränkten seine Freiheit ein, die Gefahr einer Verurteilung und der Lagerhaft hingen in der Luft. Es hilft, mit diesem Wissen Serebrennikows Film „Petrov’s Flu“ zu sehen, die Verfilmung eines Romans von Alexey Salnikovs, eine atemlose, irritierende, delirierende Reise durch die russische Nacht.
Vom ersten Moment an schwebt ein Gefühl der Paranoia, der Bedrohung über den Bildern, die Petrov – und mit ihm der Zuschauer – bald in einen wilden, oft auch wirren Strom aus Gedanken und Erinnerungen ziehen. Bilder aus Petrovs Vergangenheit verwischen sich mit der Gegenwart, kontemplative Momente wechseln ab mit Szenen, in denen der Verfall der staatlichen Ordnung überdeutlich wird. (programmkino.de)


Kurzfilm:


POP MUSIK

Dokumentarfilm, Deutschland 2016
Regie: Andreas Grützner, 8'35 Min.

Mit Super-8-Material und alten Tonbandaufnahmen aus den Jahren 1975-77 wird ein Familienporträt gezeichnet, in dessen Kern die Frage nach dem Glauben gestellt wird. Das Dilemma eines Jungen, der zwischen Freiheit, Selbstentfaltung und Erleuchtung hin- und hergeworfen ist.