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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • A 2024, 94 Min., DCP, FSK: ab 6, Regie: JOSEF HADER
Do 30.5. Fr 31.5. Sa 1.6. So 2.6. Mo 3.6. Di 4.6. Mi 5.6.
  21:30 19:00 20:30 20:00 20:00 20:00

Buch: Josef Hader, Florian Kloibhofer, Kamera: Carsten Thiele
Mit: Birgit Minichmayr, Josef Hader, Robert Stadlober, Thomas Schubert, Thomas Stipsits

Tote Hose in der niederösterreichischen Pampa. Tagsüber ein bisschen auf der Landstraße blitzen, abends Schnaps in der Kneipe kippen. Von dieser privaten wie beruflichen Einöde hat die Dorfpolizistin Andrea die Nase voll. Sie will nur noch eins – weg von hier, auch von ihrem Noch-Ehemann Andy. Deswegen ist die längst erwachsene Frau wieder bei ihrem kranken Vater eingezogen, ins ehemalige Jugendzimmer mit Madonna-Plakat über dem Bett. Aber das ist nur ein Provisorium, denn die Beamtin hat einen Versetzungsantrag nach St. Pölten gestellt, in die Landeshauptstadt, wo ihr zukünftiger Kollege Walter mehr als nur berufliche Zuneigung für sie hegt. Alles scheint gut zu laufen für die taffe Polizistin, die unliebsamen Verehrern auch schon mal ein Bier vor den Hosenlatz kippt. Doch dann passiert die Katastrophe. Nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr Andy betrunken vors Auto und stirbt.
Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Um ihren Job nicht zu verlieren, entscheidet sie sich, den Unfall zu vertuschen. Dann erlebt sie mit Erstaunen, wie jemand anderer ihre Schuld bereitwillig auf sich nimmt: Franz, ein Religionslehrer und trockener Alkoholiker, der den bereits toten Andy ein zweites Mal überfahren haben muss. Aber das weiß nur Andrea. Franz hält sich für den Täter und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während er wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegen taumelt, bemüht sich Andrea, ihre Spuren zu verwischen.
In der österreichischen Provinz liegen Komik und Tragik nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Tieftraurig, melancholisch, aber auch widerborstig zeichnet Josef Hader seine Figuren, die lakonischen Dialoge sitzen so-wieso. Der Humor, er bleibt zwischen tiefem Horizont und Landstraßenromantik oft im Hals stecken. Großes, tragikomisches und aufrichtiges Kino aus Österreich. Mitsamt Liebeserklärung an die geliebte und gehasste Provinz.

Kurzfilm:


Bild aus Kurzfilm

Kurzspielfilm, Belgien 2001
Regie: Dirk Belien, 7'23 Min.

An einem kalten Winterabend bleibt ein junger Manager auf dem Weg von der Arbeit nach Hause im Stau stecken. Er nimmt sein neues Handy, um zu Hause anzurufen und weiß nicht, dass er dadurch unwiderruflichen Schaden anrichtet.