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UFERPALAST - Kino garantiert ohne 3D

  • D/E 2025, 96 Min., DCP, FSK: ab 12, Regie: SARAH MIRO FISCHER
Do 05.02. Fr 06.02. Sa 07.02. So 08.02. Mo 09.02. Di 10.02. Mi 11.02.
-- 21:15 19:00 20:15 20:00 20:00 20:00

Buch: Sarah Miro Fischer, Agnes Maagaard Petersen, Kamera: Selma von Polheim Gravesen, Musik: Francesco Lo Giudice
Mit: Marie Bloching, Anton Weil, Proschat Madani, Laura Balzer, Jane Chirwa u.a.

Nach einer Trennung sucht Rose einen Neuanfang bei ihrem älteren Bruder Sam in Berlin. Die beiden verstehen sich bestens, teilen einen vertrauten Alltag, kleine Rituale, alte Erinnerungen. Aber dann tritt der Wendepunkt ein. Rose erhält überraschend eine Vorladung; sie soll als Zeugin vernommen werden. Eine ihr unbekannte Frau wirft ihrem Bruder Vergewaltigung vor. Tatsächlich war Rose anwesend, als sich das Verbrechen in der Wohnung zugetragen haben soll. Sie hat (überwiegend im Halbschlaf auf der Couch) Geräusche gehört, allerdings nichts gesehen. Bevor die Frau die Wohnung verlassen hat, kam es zu einem ganz kurzen Blickkontakt.
Rose hält die Anschuldigung zunächst für absolut abwegig. Samuel sei „ein wirklich liebevoller Mensch“, sagt sie an späterer Stelle, wenn es schließlich zur polizeilichen Befragung kommt. Sie verteidigt ihren Bruder, glaubt an ein großes Missverständnis – beziehungsweise möchte unbedingt daran glauben. Für Rose beginnt ein stiller innerer Kampf: Zwischen dem Wunsch, ihrem Bruder zu glauben, und der wachsenden Unsicherheit, was tatsächlich passiert ist, muss sie ihren eigenen moralischen Kompass neu ausrichten. Während draußen das Leben weiterrauscht, verdichten sich im Mikrokosmos ihrer Wohnung die Fragen nach Wahrheit, Loyalität und Verantwortung.
„Schwesterherz“ ist ein feinfühliges, spannendes Kammerspiel über Vertrauen, Zweifel und die leisen, aber tiefen Erschütterungen des Alltags. Behutsam inszeniert, erzählt das Drama konsequent aus der Perspektive der weiblichen Hauptfigur. Ein Film ohne einfache Antworten, der nachhallt und berührt.

Kurzfilm:


Bild aus Kurzfilm

Animationsfilm, Deutschland 1989
Regie: Christoph und Wolfgang Lauenstein, 7'44 Min.

Fünf Figuren bewegen sich auf einer schwebenden Plattform. Diese kann nur im Gleichgewicht gehalten werden, indem alle Personen ihr Gewicht gleichmäßig verteilen. Es beginnt ein Spiel, in dem die Balance stets in Gefahr gerät.