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Buster Keatons Stummfilm-Klassiker
Am Piano: Alexander Friedrich
Buch: Barbara Loden, Kamera: Nicholas T. Proferes.
Mit: Barbara Loden, Michael Higgins
1862, Südstaaten der USA: Johnnie Gray darf nicht am amerikanischen Bürgerkrieg teilnehmen, da er als Lokomotivführer unabkömmlich ist. Weil seine Braut Annabelle Lee glaubt, er habe sich aus Feigheit nicht als Soldat gemeldet, wendet sie sich enttäuscht von ihm ab. Als ihm ein gegnerischer Trupp seine Lokomotive, die „General“, mitsamt seiner Braut entführt, nimmt Johnnie die Verfolgung auf. Zu Fuß, sowie mit verschiedensten fahrbaren Untersätzen jagt er dem Feind hinterher und kann die Lokomotive wieder in seine Gewalt bringen. Während der wilden Verfolgungsjagd gelingt es ihm sogar noch nebenbei, dem Feind eine empfindliche Niederlage zuzufügen. Ab sofort gilt Johnnie als Kriegsheld, der nicht nur die ersehnte Uniform, sondern auch seine Braut bekommt.
„Der General“ gilt heute als eine der besten Komödien aller Zeiten, war seinerzeit allerdings ein Flop, der Keaton seine Unabhängigkeit als Filmemacher kostete. Grund hierfür war vor allem das hohe Produktionsbudget von 750.000 Dollar wegen eines bis dahin noch nie dagewesenen Stunts: Buster Keaton ließ eine echte Dampflokomotive von einer brennenden Brücke in den Fluss stürzen. Ein weiterer hoher Kostenfaktor waren die Schlachtszenen, bei denen 500 Statisten der Nationalgarde zum Einsatz kamen.
Mit einer kurzen Einführung. Nach dem Film kann man in lockerer Plauderrunde plus Freigetränk unter anderem unserem langjährigen Stummfilm-Pianisten, Herrn Alexander Friedrich, applaudieren.
