| Do 29.10. | Fr 30.10. | Sa 31.10. | So 01.10. | Mo 02.10. | Di 03.10. | Mi 04.10. |
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Buch: Wale Davies, Akinola Davies Jr., Kamera: Jermaine Canute Edwards
Mit: Sope Dirisu, Godwin Chiemerie Egbo, Chibuike Marvellous Egbo u.a.
Für die beiden Brüder Akin und Remi ist ihr Vater eine fast mythische Figur. Auch weil sie ihn so selten sehen. Eines Tages nimmt er sie mit auf dem Motorrad nach Lagos, wo er für seine Familie das Geld verdient. Zum ersten Mal erleben sie die riesige Stadt und die Herausforderungen, die ihr Vater tagtäglich bewältigen muss, um für sie zu sorgen. Das Verhältnis der Söhne zu ihm steht im Zentrum des Films. Er ist für sie gleichermaßen Beschützer, Autoritätsperson und moralische Instanz – auf handfeste Weise überlebensgroß, aber nicht romantisierend. Man spürt, wie er seine arbeitsbedingte Abwesenheit durch eine gewisse Strenge zu kompensieren versucht, wenn er seine Söhne wiederholt zu Höflichkeit, Aufrichtigkeit und Solidarität ermahnt.
Die Geschichte spielt 1993, zur Zeit der ersten demokratischen Präsidentschaftswahlen in Nigeria, die am Ende durch das herrschende Militärregime annulliert wurden. Immer wieder fängt die Inszenierung die latent gewalttätige Unruhe jener politischen Situation ein. Vage Andeutungen, dass der Vater als Regimegegner aktiv sein könnte, verleihen dem Geschehen eine subtile Spannung.
Britischer Beitrag für den Oscar® als Bester internationaler Spielfilm
Kurzfilm:
ZOON

Animationsfilm, Deutschland 2022
Regie: Jonatan Schwenk, 4'37 Min.
Im dunklen Morast eines nächtlichen Waldes gehen matt schimmernde Axolotl ihren lustvollen Spielen nach. Genüsslich wird sich aneinander gerieben und geknabbert. Als ein großer, zweibeiniger Waldbewohner vorbei kommt, verspeist er kurzerhand eines der kleinen Tiere. Ein ungewöhnliches Spiel beginnt, während über dem Wald der Morgen dämmert.
