| Do 29.10. | Fr 30.10. | Sa 31.10. | So 01.10. | Mo 02.10. | Di 03.10. | Mi 04.10. |
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Zum Tag des audiovisuellen Erbes
Musik von David Bowie, Mick Jagger, Bertolt Brecht, Kurt Weill. - Mit: Divine, Tally Brown
Der New Yorker Underground in den 1970er-Jahren: Hier ist die Sängerin Tally Brown ein Star, wenn sie Lieder von David Bowie, Mick Jagger und Kurt Weill voll melancholischer Inbrunst interpretiert. Sie hat in Filmen von Warhol, Markopoulos und Jack Smith gespielt; dem Kommerz hat sie sich immer verweigert. Zu ihren Freunden und Gästen gehören Ikonen der Transgenderszene wie Holly Woodlawn und Divine.
Intime Nahaufnahmen der als „fett und hässlich“ bezeichneten Sängerin wechseln sich ab mit Kamerafahrten durch die abendliche Metropole, vorbei an Pornokinos, Imbissständen, Geschäftsleuten und Verlierern der Gesellschaft. „Einer der besten Dokumentarfilme über New York“, urteilte „The Village Voice“ nach der Premiere.
Film ist mehr als Unterhaltung – er ist das kulturelle Gedächtnis des 20. Jahrhunderts. Als Kunstform und Zeitdokument prägt er unsere Gesellschaft. Doch dieses Erbe droht zu verschwinden, da analoge Projektoren verstummen und Filmkopien zerfallen. Die Lösung liegt in der Digitalisierung. Sie macht unser Filmerbe nicht nur zukunftsfähig, sondern auch wieder zugänglich für alle, die lernen, forschen oder sich einfach inspirieren lassen möchten.
Die Kinematheken bieten rund um den Tag des audiovisuellen Erbes (27.10.) ein filmhistorisches Verleihpaket an. Alle Digitalisierungen sind nur möglich dank des Förderprogramms Filmerbe (FFE), finanziert durch BKM, die Länder und FFA/Filmförderungsanstalt.
