| Do 12.11. | Fr 13.11. | Sa 14.11. | So 15.11. | Mo 16.11. | Di 17.11. | Mi 18.11. |
| -- | 21:00 | 19:00 | 19:00 | -- | -- | -- |
Buch: Valeska Grisebach, Kamera: Bernhard Keller
Mit: Yana Radeva, Syuleyman Alilov Letifov, Stoicho Kostadinov, Nikolay Shekerdjiev u.a.
Die Archäologin Veska ist für ein Ausgrabungsprojekt in ihre Heimatstadt Svilengrad zurückgekehrt, in die Grenzregion zwischen Bulgarien, Griechenland und der Türkei. Überraschend trifft sie auf Said, einen alten Bekannten, den undurchsichtige Geschäfte nach Svilengrad geführt haben. Saids Auto ist gestohlen worden, und Veska lädt ihn ein, den Tag mit ihr auf der Ausgrabungsstätte zu verbringen. Es ist ein glücklicher Tag voller Vertrautheit, ein Tag wie ein Versprechen. Am nächsten Morgen ist Said verschwunden.
Veska folgt den Spuren Saids und dringt dabei immer tiefer in die verborgenen Schichten und Verhältnisse der Stadt und ihrer Menschen vor – Geschichten aus der Zeit des großen Umbruchs in den 90er-Jahren, von Freiheit und geplatzten Träumen, Gewalt und schnellem Geld. Was hat Said mit Iliya zu tun, dem mächtigen Mann im Hintergrund, bei dem alle Fäden zusammenzulaufen scheinen? Veska ist gezwungen, sich ihren eigenen Erinnerungen zu stellen. (nach: Verleih)
„Yana Radeva spielt mitreißend eine Frau, die entschlossen ist, sich nicht von Männern definieren zu lassen. Wie Valeska Grisebach die Ausgangslage ihres Films in eine fesselnde Geschichte über mafiöse Macht, sexuelle Gewalt und nationale Identität in der Krise verwandelt, zeugt von ihrer Meisterschaft als Regisseurin. Es gibt nicht genug Worte dafür; es ist großartig.“ (nach: Deadline)
Kurzfilm:
Ja!

Spielfilm/Komödie, Estland 2024
Regie: Madli Lääne, 3'33 Min.
Ein Parcours aus Ecken, Steigungen, Sackgassen und Kurven, um über die Dilemmata der Leistungsgesellschaft nachzudenken. Sollen wir uns in eine Schublade zwängen – oder es wagen, falsch zu liegen?
