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LAND DES HONIGS

Honeyland. Nordmazedonien 2019, 90 Min., türk. OmU, DCP, FSK: ab 6, Re-gie+Buch: TAMARA KOTEVSKA, LJUBOMIR STEFANOV
Kamera: Fejmi Daut, Samir Ljuma, Musik: Foltin

DO 12.12. FR 13.12. SA 14.12. SO 15.12. MO 16.12. DI 17.12. MI 18.12.
-- 21:00 19:00 16:00 20:00 20:00 --

Hatidze Muratova lebt im nordmazedonischen Gebirge, wo sie als Imkerin eine wilde Bienenzucht betreut. Täglich steigt sie einen Berghang hinauf und kümmert sich um die zwischen Felsspalten lebenden Bienenvölker. Daneben versorgt die sonnengegerbte Frau ihre kranke Mutter, mit der sie in einem verlassenen Dorf ohne Strom und fließendes Wasser lebt. Ab und an bricht Muratova in die Hauptstadt Skopje auf, um den geernteten Honig auf dem Markt zu verkaufen, die meiste Zeit verbringt sie aber in der ursprünglichen Natur, in der sie aufgewachsen ist.

Das harte, doch idyllische Leben ändert sich, als Muratova und ihre Mutter neue Nachbarn bekommen. Die nomadische Großfamilie von Hussein Sam bringt einige Nutztiere und reichlich Lärm mit. Anders als Muratova sehen die Neuen den Honig vor allem als profitables Verkaufsgut. Das traditionelle Imkerprinzip „Nimm  die Hälfte des Honigs und lasse die andere den Bienen“ schert die Neuankömmlinge wenig.

Beim renommierten Filmfestival von Sundance wurde „Land des Honigs“ 2019 als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Die Ehre haben sich die Filmschaffenden Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov nicht nur mit der zeitgeistigen Thematik rund um das fragile Verhältnis der Menschen zur Natur verdient, sondern insbesondere mit der poetischen Machart ihres fein beobachteten und unaufgeregten Langfilmdebüts. (nach: programmkino.de)

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